Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Institut für Arbeitslehre/Technik
BM G2 (SPÜ)
Bericht über die schulpraktischen Übungen im Wintersemester 2007/2008
Kursleiter:
Dr. Ulf Holzendorf
Institut für Arbeitslehre/Technik
Karl-Liebknecht-Straße 24-25
14476 Golm
Tel.: 0331 - 977 2101
Mail: holzdorf@rz.uni-potsdam.de
und
Frau Karin Weber
Lehrerin am Ernst-Haeckel-Gymnasium Werder (Havel)
Karl-Liebknecht- Straße 23
14476 Golm
Telefon: 0331/5852324
Mail: kwweber@web.de
Studentin:
Katharina Dörner
BA LG Arbeitslehre/ Technik, Chemie
Matrikelnummer: 732881
e- Mail: Katharina.Doerner@gmx.de
Telefon: 03381/ 347252
I. Einleitung.. - 2 -
II. Die ersten Einblicke.. - 4 -
II. 1.Vorbereitung auf die Schule. - 4 -
II. 2. Erster Kontakt mit der Klasse und der damit verbundene erste Eindruck - 5 -
III. Die Planaufgaben.. - 6 -
III. 1. Die situativen Vorraussetzungen. - 7 -
IV. Unterrichtskonzeption.. - 9 -
IV. 1. Unterrichtsplanung zum 13.11.2007. - 9 -
IV. 2. Bedingungsanalyse. - 12 -
IV. 2. 1. Anthropogene und sozial- kulturelle Vorraussetzung. - 12 -
IV. 2. 2. Lernvoraussetzungen. - 14 -
IV. 2. 3. Sachanalyse. - 14 -
IV. 3. Didaktisch methodische Beschreibung des Unterrichts. - 24 -
IV. 4. Verlaufsplanung. - 25 -
V. Stundenanalyse.. - 36 -
V. 1. Analyse meiner Unterrichtstunde /Reflexion. - 36 -
V. 2. Reflexion der anderen Stunden. - 39 -
V. 3. Auswertung der Besuche der Schüler im Praktikum.. - 42 -
VI. Anlagen.. - 44 -
SPÜ, diese drei Buchstaben beinhalten wohl für einen Lehramtsstudenten mehr Bedeutung als es sich irgendein Außenstehender vorstellen kann. Frei übersetzt bedeuten diese Buchstaben “schulpraktische Übungen“, aber was bedeuten sie für einen Lehramtsstudenten, was bedeuten sie für mich?
Seit dem ersten Tag meines Studiums, nein wahrscheinlich schon seit dem Tag an dem ich beschloss Lehrer zu werden, versuche ich mir Eines immer wieder vorzustellen; wie wird es sein endlich vor einer Klasse zu stehen! Diese Erwartung vor dem „ersten Mal“ ist nicht nur von Freude und Neugier geprägt, sondern auch durch eine Reihe anderer Emotionen.
Am Anfang meines 5. Semesters soll es laut Studienverlaufsplanung soweit sein SPÜ steht auf dem Stundenplan. Es ist aber nicht etwa so, dass man diesen Kurs einfach so belegen kann. Nein, wenn man diesen Kurs belegen möchte muss man schon etwas früher aufstehen. Um drei Uhr fuhr ich zu hause los um mich dann um vier Uhr in eine Schlange von bereits 16 Leuten einzuordnen, welche sich mit demselben Ziel vor Augen so früh eingefunden haben wie ich, SPÜ.
Vier Stunden später war es endlich soweit die „Tore“ wurden geöffnet. Weitere 30 Minuten später war ich an der Reihe mich in die Liste einzutragen. Geschafft, ich bekam den letzten Platz in der Dienstagsgruppe. Einige Tage später stellte sich heraus, dass die Dienstagsgruppe nach Werder an das Ernst Haeckel- Gymnasium gehen wird, um dort in einer 9. Klasse die „Schulpraktischen Übungen“ durchzuführen.
Kaum war mir der SPÜ- Platz sicher schon kamen wieder diese Gefühle und mit ihnen eine Reihe von Fragen auf.
Wie wird es wohl sein vor einer Klasse? Werden die Schüler mich als Lehrer (Lehrperson) akzeptieren? Welchen Stoff werde ich vermitteln müssen? Wird es mir liegen eine Klasse zu unterrichten, oder muss ich vielleicht feststellen, dass es doch nicht der richtige Beruf für mich ist. Wird es mir gelingen die Klasse zu motivieren? Werde ich in der Lage sein den Stoff so zu vermitteln wie ich es vor habe? Was werden die anderen Studenten von meiner Stunde halten. SPÜ bedeutet also ein durcheinander der Gefühle, da Selbstzweifel und freudige Erwartung im Gleichgewicht vorliegen.
Des Weiteren stellte ich mir die Frage, wie wohl die Klasse sein wird. Das letzte Mal als ich mit einer 9. Klasse zu tun hatte, war bei meinem Hospitationspraktikum zur Einführung der allgemeinen Didaktik. Damals war ich an einer Oberschule und hospitierte in der „Problemklasse“ der Schule (auf meinen eigenen Wunsch hin). Damals rieten mir alle Lehrer davon ab in dieser Klasse zu hospitieren, da sie der Meinung waren, dass ich eventuell abgeschreckt werden könnte. Das wurde ich nicht, dennoch wünschte ich mir insgeheim, für die SPÜ- Stunden eine Klasse, welche das absolute Pandon widerspiegelt.
Nun ist es also soweit der Tag meiner ersten Unterrichtsstunde ist in greifbare Nähe gerückt.
In der ersten Woche des Semesters trafen sich alle Mitglieder der SPÜ -Gruppe im Institut für Arbeitslehre/Technik. Dies war notwendig, da sich die Schüler des Ernst Haeckel- Gymnasiums noch in den Großen Sommerferien befanden.
So blieb uns Zeit, uns auf den Unterricht vorzubereiten. Dazu erhielten wir von Frau Weber eine Verlaufsplanung für die Unterrichtseinheit die wir übernehmen würden. Aus der vorläufigen, groben Planung konnten wir entnehmen welches Stoffgebiet wir unterrichten werden; Fertigungstechnik: Herstellen eines Haushaltsgegenstandes aus Holz. Bevor es an den Bau der Haushaltsgegenstände gehen sollte, sollten die Schüler ein Anspitzbrettchen bauen. Diese Aufgabe soll dazu dienen die Lieferungszeit der Materialien für den Haushaltsgegenstand zu überbrücken und den Schülern die Werkzeuge und Maschinen aus der Werkstatt näher zu bringen.
Weiterhin erhielten wir durch einen Überblick darüber, wie viel Stunden wir für dieses Stoffgebiet zur Verfügung haben und konnten somit anfangen zu Planen. Zuerst wurden die Stunden auf die Studenten verteilt, dazu konnte sich jeder eine Stunde aussuchen, welche ihm vom Schwerpunkt her zusagte. Diese Aufgabe erwies sich als schwieriger als angenommen, da wir 6 Studenten in der Gruppe waren aber 8 Doppelstunden auf uns aufteilen mussten. Letztendlich entschieden wir uns gemeinschaftlich dafür die beiden übrigen Stunden auf die Studenten aufzuteilen, welche den geringsten Theorieteil in ihrer 1.Unterrichtsstunde haben werden.
Frau Weber hatte für die Umsetzung dieses Stoffgebietes bereits genaue Vorstellungen aber sie gab uns die Chance auch unsere eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. So entschieden wir anstelle des geplanten Anspitzbrettchens ein Geschicklichkeitsspiel zu bauen. An diesem Da wie bereits erwähnt die Unterrichtseinheiten verteilt worden sind, wusste auch jeder sein spezielles Stundenthema. Ich suchte mir die Stunde mit den Themen: Einführung in die Thematik, Vorstellen und Einführen der Maschinen und Unfallschutz aus.
Am 23.10 2007 war es endlich soweit, wir hatten den ersten Kontakt mit unserer Klasse. Nachdem wir kurz von der Lehrerin vorgestellt wurden bestand unsere Aufgabe an diesem Tag darin zu hospitieren, und uns somit einen Eindruck über die Klasse zu verschaffen.
Die Thematik der Stunde war die Bewerbung und das damit verbundene Vorstellungsgespräch. Diese Stund wurde nicht von der Lehrerin abgehalten sondern von einer Mitarbeiterin der AOK, welche zu diesem Thema bereits seit einigen Jahren referiert. Die 1. Hälfte der Doppelstunde wurde in dem Werkraum abgehalten. Dieser Raum war nicht sehr gut dafür geeignet eine ganze Klasse zu unterrichten. Da zu wenige Schulbänke in diesem Raum vorhanden sind die zur Tafel ausgerichtet sind, hatten einige Schüler keinen direkten Blick auf die vortragende Person. Nach der Pause fand ein Raum wechseln statt. Von Frau Weber erfuhren wir diesbezüglich, dass der Fachraum (die Werkstatt) immer so unter den Kursleitern getauscht wird, wie er gebraucht wird. Da an diesem Tag keine handwerklichen Tätigkeiten geplant waren konnte der Raum getrost mit einer anderen Klasse getauscht werden.
Der zweite Raum hatte ausreichend viele Bänke, machte aber im Allgemeinen eher einen engen Eindruck.
Die Schüler machten einen sehr aufgeweckten Eindruck. Teilweise schienen sie mir für eine 9 Klasse noch etwas hibbelig zu sein und auch die Größe der meisten Schüler machte mich stutzig. Soll es sich hier tatsächlich um eine 9. Klasse handeln? Frau Weber klärte uns in der anschließenden Konsultation auch darüber auf. Es handelt sich zwar um eine 9. Klasse, aber um eine Schnellläuferklasse, was bedeutet das die Schüler ein Jahr jünger sind als Schüler einer gewöhnlichen 9. Klasse.
In der ersten Stunde beteiligte sich der Großteil der Schüler rege an Unterrichtsgeschehen. Es wurde sich viel gemeldet, aber auch dazwischen gerufen. Das Dazwischenrufen wurde aber auch durch die Referentin hervorgerufen, da sie keinen Schüler direkt ansprach (konnte sie auch nicht das sie die Klasse nicht kannte). Einig Schüler tuschelten untereinander da sie sich trotzdem immer wieder am Unterrichtsgespräch beteiligten, konnte man erkennen, dass sie trotz des Tuschelns der Unterrichtsthematik folgten.
In der zweiten Stunde wurde die Klasse etwas unruhiger. Die Schüler wurden aber so gut wie gar nicht mehr durch das Gespräch gefördert. Das heißt, die Referentin hat in diesem Stundenbereich die Schüler kaum noch mit in das Unterrichtsgespräch einbezogen. Des Weiteren hatten die Schüler keine Aufgaben mehr wie z.B. das Übernehmen von Tafelbild oder Folienbild. Die Schüler schienen Unterfordert ich vermute, dass dies das die Ursache für die gesteigerte Unruhe war. Gesteigerte Unruhe ist hier nur im Vergleich zur 1. Unterrichtsstunde zu sehen. Es war also nicht so unruhig das die Lehrerin hätte dazwischen gehen müssen, auch wenn vereinzelte Schüler eher damit beschäftigt waren Grimassen zu schneiden als dem Vortrag der AOK- Mitarbeiterin zu folgen.
Da die Schüler im Allgemeinen einen sehr aufgeweckten, fachinteressierten Eindruck machten, und sich auch an gegebenen Stellen rege am Unterrichtsgespräch beteiligten, freute ich mich nach dieser Stunde bereits darauf mit den Schülern arbeiten zu können.
Durch die ersten Gespräche mit Frau Weber und durch die Hospitation der Unterrichtseinheit konnte ich einige situative Vorraussetzungen für meine Unterrichtsstunde aber auch für die Unterrichtstunden meiner Kommilitonen entnehmen. Wie bereits angeführt werden wir mit den Schülern einen Haushaltsgegenstand aus Holz herstellen. Wir werden uns also mit der Fertigungstechnik beschäftigen. Für die Arbeit mit den Schülern steht uns der Werkraum der Schule zur Verfügung. Für den Zeitraum der Bearbeitung steht uns dieser Fachraum für die ganze Doppelstunde zur Verfügung, so dass die Schüler ohne Unterbrechung arbeiten können. Die Werkstatt ist sehr gut eingerichtet und liefert neben unzähligen Werkzeugen auch mehrere Maschinen welche von den Schülern im Rahmen des Unterrichts genutzt werden können. Neben zwei Ständerbohrmaschinen, einigen Handbohrmaschinen verfügt dieser Raum über eine Bandsäge, eine Dekupiersäge, einige Schleifmaschinen, einen Elektrischenhobel, ein Schleifgerät (zum Schleifen von Metal) und eine Tischkreissäge. Die Schüler können all diese Geräte mit Ausnahme der Tischkreissäge benutzen. Die Tischkreissäge darf nicht verwendet werden, da die Schüler noch zu Jung sind. Dieser Raum ist weiterhin mit mehreren PC`s ausgestattet, welche aber für die Holzbearbeitung nicht von großer Wichtigkeit sein werden. Im unteren Bild sehen sie den Aufbau der Werkstatt. Im Werkstatbereich sind mehrer Arbeitsplätze aufzufinden. Zu jedem Arbeitsplatz gehört ein Schraubstock und eine Werkzeugkasten. Im Werkzeugkasten befinden sich die wichtigsten Werkzeuge die zur Holzbearbeitung notwendig sind.
In einem kleinen Nebenraum befinden sich Materialien wie Holz, Papier, kleinere Metallteile als auch Hilfsstoffe wie z.B. Holzleim, Farben und Beizen welche den Schülern zur Freienverfügung stehen. Auch kleinere Werkzeuge wie Scheren, Pinsel und ähnliche sind dort zu finden und können ebenfalls von den Schülern verwendet werden. In einem Weiteren kleinen Nebenraum befinden sich Materialien für das Stoffgebiet Elektrotechnik. Dieser Raum sollte also von den Schülern nicht ohne Aufforderung betreten werden. Zum ersten besteht nicht die Notwendigkeit, dass sie diesen Raum betreten wird und zum zweiten befinden sich dort empfindliche Materialien die nicht unbedingt unbeaufsichtigt gebraucht werden sollten.
Der Raum um die Maschinen ist sehr eng, es sollte also im Unterricht unbedingt darauf geachtet werden das die Schüler in diesem Bereich nicht zu eng stehen um die Unfallsicherheit zu gewährleisten. Denn wenn in diesem Bereich durch Drängeln oder Schupsen einer der Schüler in die Maschinen Fällt, kann das zu schweren Folgen kommen.

(Raumplan erstellt von Alexander Hesse)
Dieser Raum ist nicht mit genügend Arbeitsplätzen für die gesamte Klasse ausgestattet, des wegen ist sie in zwei Gruppen geteilt worden. Reintheoretisch wären genügend Plätze vorhanden, da zur Not auch die Arbeitsplätze unter dem Fenster für kleinere Arbeiten genutzt werden könnten. Aber in diesem Fall wäre die Übersicht und somit auch die Unfallsicherheit etc. nicht mehr gewährleistet. Außerdem würden die Maschinen nicht ausreichen um so viele Schüler damit arbeiten zu lassen.
Von Frau Weber konnten wir erfahren, dass die Schnellläuferklassen in der Primarstufe speziell in den Hauptfächern Mathe und Deutsch unterrichtet werden. Dafür fallen aber einige andere Fächer wie z.B. Arbeitslehre für diese Schüler weg. Die meisten Schüler dieser Klasse haben also noch nie mit Holz gearbeitet, ausgenommen von denen die dies bereits zu Hause gemacht haben. Man muss also bei der Unterrichtsgestaltung davon ausgehen das die Schüler keinerlei spezielles Vorwissen haben. Dies ist unter anderem für meine Stunde von Bedeutung. Da ich so bei der Erläuterung des Unfallschutzes, Werkzeugvorstellung und auch bei der Maschineneinführung besonders sorgfältig vorgehen muss.
Schule: Ernst Haeckel Gymnasium
Fach: WAT
Zeit: 8.05-8.50 8.55-9.40 Uhr Doppelstunde
Klasse: 9
Unterrichtende: Katharina Dörner
Stellvertreter: Alexander Hesse
Thema der Unterrichtseinheit: Fertigungstechnik; Herstellen eine Haushaltsgegenstandes aus Holz
1.Thema der Unterrichtsstunde: Einführung in die Fertigungstechnik; Vorstellen und Einführen der Werkzeuge und Maschinen; Unfallschutz
Grobziele der Unterrichtseinheit:
Sachebene :
- Schüler bekommen einen Einblick in die Fertigungstechnik
- Schüler lernen wie sie sich in Notfallsituationen verhalten sollten
- Schüler werden über den Unfall Schutz informiert, und wissen wie sie sich Unfallsicher verhalten/ Unfallverhütungsvorschrift
- Die Schüler lernen die Grundkenntnisse einer technischen Zeichnung kennen
- Schüler erfahren was eine Technologie ist.
- Schüler können eine Technologie lesen und dem nach einen Gegenstand erstellen.
- Schüler können selber eine kleine technische Zeichnung erstellen
- Schüler erweitern ihr handwerklichen Fähigkeiten
- Schüler lernen mehrere Maschinen zur Holzbearbeitung kennen
- Schüler lernen den Umgang mit Maschinen zur Holzbearbeitung
- Schüler erweitern ihre Fähigkeiten beim Umgang mit verschiedenen Werkzeugen
- Schüler stellen einen Haushaltsgegenstand aus Holz her
- Schüler Bauen ein Geschicklichkeitsspiel aus Holz
- Die Schüler erkennen, das Maschinen dazu dienen fertigungstechnische Verfahren für den Menschen zu erleichtern und zu beschleunigen
Methodenebene :
- Schüler Arbeiten selbständig mit dem Werkstoff Holz
- Die Schüler sind in der Lage eine technische Zeichnung und eine Technologie zu lesen und mit deren Hilfe einen Gegenstand aus Holz herzustellen.
- Schüler erkennen das man Material schonend und sparend arbeiten sollte
Soziale Ebene:
- Schüler sollen sich tolerant ihren Mitschülern und deren Schwächen gegenüber verhalten
- Die Schüler sollen in der Klasse und in Kleingruppen effektiv und kooperativ zusammenarbeiten
- Schüler sollen sich bei Problemen gegenseitig unterstützen
- Schüler sollen sich so verhalten das sie ihr leben und das ihrer Mitschüler nicht gefährden
2. Lernziele der Unterrichtsstunde:
Grobziele:
- Schüler bekommen einen Einblick in die Fertigungstechnik
- Schüler wissen was in den nächsten Wochen im Unterricht auf sie zukommen wird
- Schüler lernen wie sie sich in Notfallsituationen verhalten sollten
- Schüler werden über den Unfall Schutz informiert, und wissen wie sie sich Unfallsicher verhalten/ Unfallverhütungsvorschrift
- Schüler lernen mehrere Maschinen zur Holzbearbeitung kennen
- Schüler festigen bzw. erweitern ihre Kenntnisse über ihren Fachraum
- Schüler festigen und erweitern ihr Kenntnisse über Werkzeuge
- Festigung der den Schülern bisher bekannten Fertigungsmittel und der dazugehörigen Fertigungsverfahren
- Schüler lernen den OPITEC Katalog kennen
Feinziele:
Sachkompetenz
- Die Schüler wissen mit welcher Thematik sie sich in den kommenden Wochen beschäftigt werden.
- Die Schüler kennen die Definition der Fertigungstechnik und können diesen an gegebener Stelle wiedergeben.
- Die Schüler kennen den Regelkreis der Fertigung und können diesen auf verschiedene Beispiele anwenden.
- Die Schüler können verschiedenen Fertigungsmittel und dazu gehörige Fertigungsverfahren aufzählen bzw. gegenüber stellen
- Die Schüler Wissen welche Werkzeuge sie hauptsächlich bei der Holzbearbeitung verwenden werden
- Die Schüler wissen wie sie sich in auftretenden Notfallsituationen /Unfallsituationen Verhaltenmüssen und können dieses Verhalten auch abrufen.
- Die Schüler kennen sich in ihrem Raum aus und wissen wo sie bestimmte Materialien und Werkzeuge finden können.
- Die Schüler kenne die Ständerbohrmaschine, die Dekupiersäge, die Bandsäge
- Die Schüler kennen die Funktionsweise und die Einsatzgebiete der Ständerbohrmaschine, der Dekupiersäge und der Bandsäge und sie können dieses Wissen anwenden.
- Schüler wissen wie sie sich im Umgang mit den besprochenen Maschinen verhalten müssen und sie können dieses Wissen wiedergeben
- Die Schüler sind über die Unfallschutzbestimmungen informiert worden, und wenden diese Information in Bezug auf ihr Verhalten im Fachraum und beim Umgang mit den Maschinen an.
Methodenebene
- Die Schüler sollen lernen den Ausführungen des Lehrers so genau zu folgen, dass sie Später das gelernt anwenden bzw. vorzeigen/ vorführen können.
- Sie sind in der Lage von einem Beispiel auf eine anderes zu schließen (Analoges Schließen à Erkenntnisprozess). Sie sind in der Lage den Regelkreis der Fertigung auf verschiedenen Ebenen anzuwenden (Regelkreis der Produktherstellung)
- Schüler können bereits bekanntes Wissen auf dieses Themengebiet beziehen und es dadurch festigen (z.B. Werkzeuge und ihre Funktionen; Verhalten in Unfallsituationen)
Personelle Ebene
- Schüler kenne Funktionsweise verschiedener Werkzeuge und Maschinen und können dieses Wissen auch im Alltag anwenden
- Interesse wecken für handwerkliches Arbeiten
- Interesse wecken für arbeiten mit Holz
- Schüler können Bestimmungen zum Unfallschutz aufs Alltagsleben beziehen
- Schüler können selbständig eine Entscheidung treffen.
- Die Schüler können ihre Fähigkeiten im handwerklichen Bereich einschätzen und suchen sich auf Grund dessen einen Gegenstand aus den sie bauen möchten. Ein weiterer Grund der hier die Entscheidungsfindung beeinflusst ist der Zeitfaktor und der Preis der jeweiligen Materialen zur Herstellung der Haushaltsgegenstände.
Soziale Ebene
- Schüler hören dem Lehrer zu ohne seine Ausführungen zu unterbrechen.
- Schüler nehmen Rücksicht auf ihre Mitschüler
- Schüler sind in der Lage, Ausführungen ihrer Mitschüler anzusehen/ zu folgen, zu registrieren und sich kritisch damit auseinander zu setzen, um dem zu Folge eventuell eine Ergänzung bzw. eine Verbesserung vorzunehmen.
- Die Schüler sollen respektvoll mit ihren Mitschülern umgehen